Morella

Über Morella

* geboren im großartigem Jahr 1968, im Zeichen des Steinbocks. Ich habe mich schon seit ich denken kann, mit
   der „Sinnfrage“ beschäftigt. Die Grübelei hat mich schnell in eine Außenseiterposition gebracht, war dadurch
   viel alleine und habe gemalt und gelesen.

Morella for Liber Oz * die 80er waren eine besondere Zeit: Viele Sinnsucher waren
   in meiner Heimatstadt Essen vertreten. Von Satanisten, Child
   of god, Krishna, diverse christlische Sekten und
   Gruppierungen usw. – Endzeitstimmung.

Ich war auch auf der Suche: 1. Kontakt zu Crowley und seinen Werken (auch dem Liber Al vel Legis).
War viel auf Punk, Jazz-Core und Hardcore-Konzerten. Habe viel mit allem Möglichen herum experimentiert. An Musik hat mich letztlich Current93, Psychic TV, Coil und Nurse with wound sehr beeinflusst, die ich 1988 entdeckt habe.
Bin viel gereist. 1989 war ich 6 Wochen in Ägypten unterwegs. Es entstanden mit Wasserfarben gemalte, großformatige Bilder. Leider habe ich (fast) alles in einer Krise selbst zerstört.

* in den 90ern, nach der Geburt meiner Töchter, habe ich
   mich mit dem Buddhismus beschäftigt und wieder mit dem
   Malen (Öl auf Leinwand) begonnen. Leider sind alle meine
   bis dahin existierenden Bilder, bis auf wenige Exemplare,
   von meinem Ex-Mann zerstört worden.

Martina for Liber Oz

   

   

* ab 2002 habe ich mit neuen Bildern begonnen, aber
   eher zögerlich. Seit 2006 bin ich wieder viel herum
   gereist (Polen, Ungarn, Tschechien, Frankreich und
   Österreich) und habe 2007 das Wandern für mich
   entdeckt.

   

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       Eine geplante Ausstellung 2008 fand leider nicht
       statt, da alle Bilder aus dem Lagerraum entwendet
       worden sind. Bis auf ein paar Fotos und den
       Exemplaren, die sich in meiner Wohnung befanden,
       ist leider nichts geblieben. Also beschloss ich, mit
       dem Malen wieder aufzuhören.

       Beruflich habe ich aus einer Notsituation heraus
       einen ganz anderen Weg als vorher eingeschlagen.
       Das hat mein Leben stärker beeinflusst, als mir lieb
       ist.

    * 2015: Hier will ich meinem Leben eine Wende geben.
       Ich möchte so weit als möglich nur noch das tun,
       was mir wirklich Spaß macht. Will meine Bestimmung
       finden, ganz im Sinne des Liber Oz.
       Ich mache Collagen aus Fotos, die aus allen
       möglichen Epochen stammen. Mit meinen Bildern
       verarbeite ich Gedanken und Gefühle; versuche
       ihnen eine Struktur zu geben. Der Entstehungsprozess hat für mich einen meditativen Charakter. Ich setzte
       mich sehr intensiv mit der begrenzten Zeit auseinander, die uns zugeteilt ist.

       Bin fasziniert von dem Universum, dass jeder Mensch in sich trägt. So bin ich mir täglich meiner
       Sterblichkeit bewusst. Für mich etwas Positives!

       Leben ist genau hier und jetzt.